Zuchtstätte "vom Althammer-Grünthal"

 

Die Gründung des Zwingers "vom Althammer" am 10.02.1978 liegt nun 30 Jahre zurück.

Das war für mich Anlaß, alle ehemaligen Welpenkäufer und treuen Wegbegleiter zu einem gemeinsamen Treffen einzuladen.

 

Eine der Teilnehmerinnen, Frau Heidi Eichelkraut, berichtet über dieses Wochenende:

(zum Vergrößern der Bilder diese einfach anklicken!)

                                                                                                 

Am Sonnabend, den 16. Mai 2009 feierte Peter Schindler mit Frau Brigitta würdig das Jubiläum zum 30-jährigen Bestehen seines Zwingers "vom Althammer - Grünthal".

Eingeladen waren alle, die sich in den 30 Jahren einen Irish Setter Welpen aus dem Zwinger "vom Althammer-Grünthal!  zum Begleiter ausgewählt hatten und Freunde des Zwingers.

Die ältesten angereisten Hunde waren die drei 12-jährigen Eyck, Ebony und Emily.

            v.l.n.r. Ebony, Emily und Eyck - geboren 1997

Die jüngsten waren die vier  einjährigen Ignaz (Paul), Idefix und Igor sowie Peters Ilsa (Putz). Der am weitesten angereiste Hund war Igor aus Paris.

Gottfried  Wagner und Frau Marianne hatten die meisten Hunde aus Peters Zwinger; Brix, Cassy und Henja.

Auch war die "Stamm-Mutter" des Zwingers da, Frau Irmlind Ohnesorge, von der Schindlers ihre erste Irish Setter-Hündin "Holly I" hatten.

"... und damit begann alles", sagte Peter. Jetzt führt sie die Hündin Heide aus Peters Zwinger. 24 stolze Hundebesitzer mit ihren Partnern und 14 Settern kamen zum Gratulieren und Feiern.

Die Feierlichkeit fand im sächsischen mittleren Erzgebirge, im Saydaer Forsthaus, in der neu und geschmackvoll ausgebauten Tenne "Bruno", statt.                  

Die ersten Gäste kamen schon am Freitag und die letzen fuhren am Donnerstag heim.

Peter wurde beglückwünscht, geehrt und gefeiert mit Glückwünschen, Präsenten, Pflanzen, den Darbietungen eines Jagdhornbläsers des Jagdverbandes und vor allem dem Anblick all seiner lieben Welpen.

                                                

Wir frühstückten in dem schönen Ambiente. Jeder Hundebesitzer erzählte allen von seinem Lebensabschnitt mit dem Althammer-Grünthal-Hund.

Mein Mann Armin wurde durch unsere jetzt 8-jährige Fanny zum begeisterten Hundeführer und ließ keine Jagdprüfung aus. Dann wollte er es wissen, ob ein Rüde auch mit Bravour durch die Prüfungen zu führen ist. So kamen wir zu dem inzwischen 5-jährigen Hubertus. Armin übte oft mit Peter und Hubertus Geschwistern Hunter und Holly gemeinsam für die Prüfungen. Sie schafften alle. Dann führte Armin noch Schwester Henja erfolgreich zu Prüfungen.

Es wurde in vielen Gesprächen festgestellt, daß die Setter durch die geführten Verbandsgebrauchsprüfungen als Meisterprüfung wieder an Anerkennung bei der Jägerschaft gewonnen haben.

Drei  Prüfungsrichter reihten sich in die Gratulanten ein und berichteten von gemeinsamen Wegen in der Ausbildung  zum Spezialleistungsrichter und vielen gemeinsamen Prüfungen.

Auch waren die Zuchtrüden im Gespräch.

Anschließend fuhren wir in Peters herrlich gelegenes Jagdrevier mit Fernblick in das waldreiche, böhmische Erzgebirge und in Richtung der Spielzeugstadt Seiffen. Wir wanderten gemeinsam ein Stück bis zur großen Weidewiese. Die Hunde bewegten sich frei. Dann stellten sich alle Hunde mit ihren Besitzer zu gemeinsamen Gehorsamkeitsübungen auf und Peter gab den jungen Führern noch Tipps für die weitere Ausbildung und Führung ihrer Wegbegleiter.                                

Anschließend zeigten die Jagdhundeführer, wie sehr Hund und Herr eins werden können.

Sie verstehen sich wortlos, nur mit Handzeichen. Der Hund ist nicht unterwürfig und muß nicht den erzwungenen Willen seines Herren ertragen. NEIN  - er arbeitet aus Freude, aus Anhänglichkeit und lernt ohne Gewalt - eben ein Setter. Der Jagdhund will arbeiten. Es bereitet ihm sichtlich Freude und es genügt ihm nicht, nur rumzutoben. Spielen und ganz viel Schmusen ist der Lohn und Dank für den Hund, der von seinen Anlagen und Züchtungen ein Jagdhund ist.

                  " Die besten Jagdhunde jagen vor allem um ihrem Führer Freude zu bereiten"

                

Kaffe mit Kuchen und belegten Brötchen schmeckte allen bei dem herrlichen Sonnenwetter. Gegen 17 Uhr wanderten wir zu unseren Autos und fuhren zum Forsthaus zurück.

Dort drehte sich schon ein knusprig braungegrilltes Wildschwein am Spieß. Bis zum späten Abend wurde noch viel erzählt. Ein Teil der Gäste kannte sich vorher nicht. Aber alle hatten einen Setter und es war den ganzen Tag dadurch eine Verbundenheit, die diesen Tag allen in guter Erinnerung bleiben lässt.

Peter und Brigitta, ich möchte mich im Namen aller Gäste recht herzlich für diesen angenehmen Tag mit Euch beiden und den vielen schönen und treuen Settern bedanken. Züchtet weiter, nur so haben Eure Hunde die Chance, uns alle wieder zusammen zuführen, um uns an ihnen zu erfreuen.

DANKE

Heidi Eichelkraut